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Projektsteckbrief Korfmann GmbH

Wartungsprotokolle in der Wasserwirtschaft standardisiert und digital austauschen

Herausforderung für Korfmann

Das Unternehmen Korfmann ist mit 21 Mitarbeitenden im Bereich des Baus, Reparatur und der Wartung von Kleinkläranlagen in Südwestfalen, im Ruhrgebiet und Bergischen Land unterwegs.

Im Zuge der Einführung der digitalen Wasserwirtschaft und den veränderten Anforderungen muss das Unternehmen künftig verpflichtend standardisiert und digital Wartungsprotokolle erstellen und mit den unteren Wasseraufsichtsbehörden austauschen. Laborproben und ihre Messwerte müssen dazu über einen Connector aus der internen Datenverarbeitung automatisch an Systeme der Behörden übermittelt werden.

Ziel von Korfmann

Vorhandene offene, frei verfügbare und standardisierte Softwarelösungen sollen getestet und im Unternehmen angepasst bzw. eingeführt werden. Ihre Kompatibilität zu bestehenden internen Softwarelösungen (ERP, Auftragsmanagement usw.) wird demonstriert, erprobt und evaluiert.
 

Lösungsansatz von Korfmann

Die internen Datenprozesse und Stammdaten werden in Bezug auf die Datenübergabe (Schnittstellen, APIs, Konnektoren) und den Anforderungen digitaler Wartungsprotokolle getestet und ggf. angepasst. Es wird ein Standardreferenzprozess einschließlich Stammdatenanforderungen definiert, der auf offenen, freien Standards beruht. Die Lösungen sollen in Bezug auf ihre Gebrauchstauglichkeit (eUsability) und ihre Nachhaltigkeit (Circular Economy) gestaltet und dokumentiert werden.
 

Zitat des Pilotunternehmens Korfmann

„Wir sind sowohl Handwerker als auch Dienstleister, wir haben ein eigenes Labor und betreiben auch Handel. Deshalb brauchen wir Programme, die unsere gesamte Betriebsbreite abbilden. Dabei müssen wir aber unabhängig bleiben; mit Einzelmodulen eines Softwareherstellers geht das nicht.“ Reinhard Korfmann, Geschäftsführer der Korfmann GmbH
 

Laufzeit des Projekts mit Korfmann

Q4/2017 bis Q3/2018