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Autowerkstatt 4.0: Machine Learning in der Fehlerdiagnose

Ein Oszilloskop in einer Werkstatt

Im Projekt „Autowerkstatt 4.0“ sollen Werkstätten, Messsystemanbieter und IT-Dienstleister über das Ökosystem Gaia-X zu einem Innovations- und Wertschöpfungsnetzwerk verknüpft werden.

Mit Vollgas in die Innovation

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt Autowerkstatt 4.0 erforscht die detailierte, auf maschinellem Lernen basierende Fehlerdiagnose bei Fahrzeugen. Dabei werden Oszilloskop-Daten im Motorraum von Werkstätten erfasst und von IT-Dienstleistern und Messystemanbietern auf einer Plattform zur Verbesserung von Diagnoseverfahren bereitgestellt.

Zu Gast in der Offenen Werkstatt Hagen ist Hauke Timmermann, Referent für digitale Geschäftsmodelle bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Er leitet das Projekt, in dem Werkstätten, Messsystemanbieter und IT-Dienstleister über das Ökosystem Gaia-X zu einem Innovations- und Wertschöpfungsnetzwerk verknüpft werden sollen. Branchenspezifische Daten und KI-Modelle sollen sicher und vertrauenswürdig ausgetauscht werden. Als konkrete Anwendung wird im Rahmen des Projekts die zielgerichtete Fehlersuche im Kfz mit Hilfe von Oszilloskopen vereinfacht.

Für die mehr als 5.000 in das Projekt eingebundenen Freien Werkstätten bietet Autowerkstatt 4.0 die Chance, sich den Herausforderungen von Digitalisierung, Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung zu stellen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Mit einer differenzierten Fehlerdiagnose müssen weniger Teile auf Verdacht ausgetauscht werden. Diese Effizienz spart personelle und technische Ressourcen – ist also aus betriebswirtschaftlicher Sicht für Werkstattinhaber sinnvoll. Nicht zu vergessen: Weniger Reklamationen und individuellere Wartungs- und Instandhaltungsservices für Kunden schaffen eine stärkere Bindung.

Maschinell aus Fehlerdiagnosen lernen – dank Oszilloskop-Daten!

In einem Vorprojekt wurde ein sehr leistungsfähiges Oszilloskop entwickelt, mit dessen Anwendung die beteiligten Werkstätten vertraut sind. Es stehen derzeit rund 200 Diagnosegeräte zu Verfügung, die auf die Werkstätten verteilt werden, um eine valide Datenbasis zu erfassen, die auf einer Datenplattform zusammengeführt wird und das Anlernen von KI-Modellen ermöglicht. Weiterhin werden Messungen bei vierzylindrigen Dieselfahrzeugen der Marken VW, Seat und Skoda durchgeführt. Die in der Werkstatt eingesetzten Diagnosesysteme verfügen über entsprechend erprobte User-Interfaces und erlauben so einen niederschwelligen Zugang zu KI-Technologie.

Der Mehrwert für Werkstätten und Kund:innen entsteht durch die Bündelung und gemeinsamen, nachhaltigen Nutzung von unternehmensübergreifenden Daten. Mit Autowerkstatt 4.0 wird erstmals auf einer großen Basis von Oszilloskop-Daten die Auswertung und automatisierte Verbesserung der Diagnose durch das Machine-Learning-Verfahren ermöglicht. Hauke Timmermann stellt das Projekt vor, berichtet über den aktuellen Stand der Dinge und weitere zukünftige Entwicklungen.

An wen richtet sich das Online-Seminar?

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen, die sich an einem praktischen Beispiel über unternehmensübergreifende Datennutzung informieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; technische Fachbegriffe werden bei Bedarf anwenderfreundlich erklärt.

Technik und Anmeldung

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink zur virtuellen Konferenzumgebung Zoom einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail. Bei technischen Problemen mit Zoom steht Ihnen unsere Hotline ab 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn zur Verfügung: 02331 - 8099960.


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