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Projektsteckbriefe

Digitalisierungsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen

Chargenverfolgung beim Matten-Reinigungsservice CHMS

Der Matten-Reinigungsservice CHMS plant, mit eStandards die eindeutige Chargenidentifizierung zur vollständigen Rückverfolgung innerhalb des Reinigungsprozesses umzusetzen. Zum Einsatz kommen Identifikationsstandards wie die serialisierte GTIN oder GIAI in Kombination mit RFID-Technologie für die nahtlose und schnelle und berührungslose Chargenerfassung. Informationen zum Reinigungsprozess sollen via Transaktionsstandards EPCIS ausgetauscht werden.

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Sicherheitsrelevante Produkte rückverfolgen bei Düker

Die Eisengießerei Düker möchte unter anderem ein einheitliches System zur Identifikation von Anlagegütern, Lokationen und Fertigartikel basierend auf eStandards (elektronischen Standards) wie GIAI und GTIN einführen. Zudem soll die manuelle Erfassung von Artikelnummern und Chargen von sicherheitsrelevanten Produkten durch den Einsatz von Barcode-Scannern vereinfacht und fehlerfrei werden.

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Nachhaltigkeit für Rucksäcke bei FOND OF

Ziel des Rucksack- und Taschenhersteller FOND OF ist es, die Lebenszeit ihrer Produkte und der hierfür verwendeten Rohstoffe zu verlängern. Hierfür entwickelt und testet das mittelständische Unternehmen aus Köln im Rahmen des Praxisprojekts, wie ein Circular-Economy-Geschäftsmodell (Modell der Kreislaufwirtschaft) gestaltet sein kann. Und welche Rolle spielen eStandards hier als Wegbereiter? 

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Digitale Auftragsbearbeitung bei Held Drucklufttechnik

Held Drucklufttechnik möchte die gesamte Auftragsdokumentation entlang der Prozesskette digitalisieren: beginnend beim Kunden mit der Aufnahme der Gewerke bis zur Rechnungstellung und Schlussdokumentation. Zudem sollen teilweise erfassten Maschinendaten, zum Beispiel Betriebsstunden dazu zu verwendet werden, um dem Kunden aktiv und frühzeitig Wartungstermine anbieten zu können. Die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) soll die Kundenbindung zusätzlich stärken eine bessere Planbarkeit der betriebseigenen Ressourcen ermöglichen.

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Digitale Wasserwirtschaft bei Korfmann

Wartungsprotokolle müssen in der Wasserwirtschaft standardisiert und digital ausgetauscht werden. So lautet eine verbindliche Vorgabe. Das Unternehmen Korfmann möchte hierfür bereits vorhandene, frei verfügbare und standardisierte Softwarelösungen testen, anpassen und einführen. Diese sollen dabei gebrauchstauglich und möglichst nachhaltig sein. Im Rahmen des Projekts soll die Kompatibilität zu bestehenden internen Softwarelösungen (ERP, Auftragsmanagement usw.) demonstriert, erprobt und evaluiert werden.

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Rückverfolgbarkeit von Lebensmittelfolien bei Maag

Der Verpackungsspezialist Maag aus Iserlohn setzt Standards ein, um die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln digital sicher zu stellen. Die notwendigen Informationen sollen auf elektronischem Weg über Standardformate an die Kunden übermitteln werden. Damit standardisierte, elektronische Nachrichten versendet werden können, ist es notwendig, alle Artikel (Verpackungsfolien) eindeutig zu identifizieren. Genauso soll es bei Maag erfolgen. Jede Folienart bekommt ihre eigene Artikelnummer GTIN. Diese wir mit der zusätzlichen Chargeninformation in einem Barcode verschlüsselt. Bei Lieferung erhält der Kunde schließlich ein elektronisches Lieferavis mit allen benötigten Informationen.

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Energiedatenmanagement bei Möbel Jobst

Möbel Jobst möchte Potenziale für eine bessere Energieeffizienz ermitteln und die Energiekosten über ein digitales Energiedatenmanagement optimieren. Hierfür möchte das Unternehmen ein Energiemonitoring für alle relevanten Verbräuche und die Energiebeschaffung implementieren. Durch die Einführung eines Standards für die Energiedatenübermittlung soll für den Möbelhändler eine offene Lösung für das Energiemanagement entwickelt werden, die auch anderen kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung stehen soll.

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Effiziente Logistik und neue Vertriebswege bei Pumperlgsund

Gründer des Start-ups Pumperlgsund Jan Göktekin und Fabian König wollen ein Transportetikett einführen um die Vorgaben des stationären Einzelhandels zu erfüllen und parallel die internen Logistikprozesse zu optimieren. Denn für die Erschließung neuer Vertriebswege, vor allem den stationären Lebensmitteleinzelhandel (LEH), sind bestimmte Standards für Identifikation, Kennzeichnung und elektronischen Datenaustausch einzuhalten, wie GTIN und NVE / SSCC. Dies gilt insbesondere für die Belieferung von Lagerstandorten. 

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Zentrale Datenpflege für Metallwaren bei Schürmann & Hilleke

Der Bearbeitungsaufwand für die Erstellung und Pflege sämtlicher Artikeldaten zu den zahlreichen Metallwaren von Schürmann & Hilleke für den Webshop ist deutlich zu hoch. Um den Aufwand zu reduzieren soll ein PIM-System (Produktinformationsmanagement-System) eingeführt werden. In diesem zentralen System sollen alle Daten zukünftig gespeichert und gepflegt werden. Voraussetzung für die Auswahl des geeigneten Systems ist, dass die Produktinformationen medienneutral verwaltet, gepflegt und modifiziert werden können und zumindest ein Klassifikationsstandard (z. B. eCl@ss) und ein Katalogaustauschformat (z. B. BMEcat) abbilden kann.

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Datenanalyse mit dem Smart Data-Ringvergleich

Bereits seit Herbst 2017 läuft im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards ein Großprojekt, das kleinen und mittleren Unternehmen helfen soll, den gigantischen „Datenschatz“ im Internet zu nutzen. Mit so genannten Daten-Robotern werden gezielt (und DSGVO-konform) Daten beschafft und teilautomatisiert ausgewertet, die dann in standardisierten Prozessen für die Unternehmen genutzt werden sollen. So wird aus Big Data Smart Data. Wie ist der Stand der Dinge?

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Automatisierte Tourenplanung bei der Tischlerei Ernst

Ziel des Pilotprojektes der Tischlerei Ernst ist es, auf Basis von Open Source und mit offenen Standards ein Tourenplanungsprogramm zu entwickeln. Dieses soll von anderen kleineren Unternehmen im Handwerk genutzt werden können, für die die am Markt befindlichen Flottenmanagement-Programme zu sehr an den Bedarfen von größeren Fuhrparks und Logistikunternehmen ausgerichtet sind. Das zu entwickelnde Programm soll zudem mit einer möglichen Einführung eines ERP- und CRM-Systems kompatibel sein. 

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Digitale Kundenbindung bei Werkzeug-Eylert

Werkzeug-Eylert bindet seine Kunden bereits über verschiedenste Instrumente und Medien sehr erfolgreich an sich und hat dafür einiges in die die eigene digitale Infrastruktur investiert. Nun plant das Familienunternehmen, seine Prozesse über Standards mit denen auf Kunden- und Lieferantenseite zu verknüpfen und die digitale Kundenbindung zu stärken. Unter anderem soll das Format ZUGFeRD für die elektronische Rechnungsstellung implementiert werden.

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