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An QR-Codes kommt man nicht mehr vorbei

Etablierter 2D-Code, der mehr kann, als nur Internetadressen zu verschlüsseln

An QR-Codes kommt man heutzutage fast nicht mehr vorbei. Man entdeckt sie auf Werbeplakaten und Visitenkarten, die Post nutzt sie als digitale Briefmarken und bei der Deutschen Bahn werden Sie als Handy-Fahrschein eingesetzt. Sie werden u. a. mit dem Smartphone gelesen und können mannigfaltige Informationen enthalten. Übrigens: Die Verwendung des QR-Codes ist lizenz- und kostenfrei.

Aber was ist ein QR-Code eigentlich?

Ein QR-Code ist eine unabhängige, zweidimensionale Matrix-Symbologie, die aus quadratischen Modulen und einem einzigartigen Suchmuster in drei Ecken des insgesamt quadratischen Symbols besteht. QR steht dabei für "Quick Response", was zu deutsch heißt: schnelle Antwort. Dabei kann die Symbologie eine vergleichsweise große Menge an Informationen beinhalten. Verwandt sind QR-Codes übrigens mit den Strichcodes auf Produktverpackungen (EAN-13).

Was macht den QR-Code so besonders?

Das Suchmuster in drei von vier Ecken des QR-Codes sorgt dafür, dass sich ein Scanner immer direkt orientieren kann und der Code unabhängig von seiner Ausrichtung fehlerfrei ausgelesen werden kann. Zudem enthält der QR-Code eine Fehlerkompensation, die dafür sorgt, dass, selbst wenn 30 Prozent der Grafik zerstört sind, die Informationen noch lesbar sind. 

Womit kann der QR-Code gelesen werden?

QR-Code-Symbole können von 2D-Imagescannern oder Kamerasystemen gelesen werden - auch lassen sie sich mit Smartphones und Tablet-PCs mittels einer kostenfreien App lesen. Wichtig zu wissen: Nur Lesegeräte, die einen zweidimensionalen Bildaufbau haben, können QR-Code-Symbole auch lesen.

Und wo wird dieser robuste 2D-Code eingesetzt?

In Anwendungen des Business to Consumer (B2C) wird meist ein Weblink verschlüsselt, durch den der Verbraucher beim Auslesen auf eine Webseite geleitet wird. Neben dem B2C-Bereich kommt der QR-Code in vielseitigen Einsatzgebieten zum Tragen, wie etwa bei der herstellenden Industrie, in der Logistik oder im Gesundheitssektor.

Was unterscheidet den QR-Code vom GS1 QR-Code?

Der GS1 QR-Code ist ein Barcode, mit dem Verbraucher erweiterte Produktinformationen – zum Beispiel zu Allergien oder Herkunft – aus dem Internet abrufen können.
Für dieses sogenannte Extended Packaging verschlüsselt der GS1 QR-Code zusätzlich zu einer Internetadresse (URL) noch die GTIN-Artikelnummer des Produkts. Möglich wird das, weil der GS1 QR-Code ebenso wie beispielsweise der GS1-128 oder GS1 DataMatrix das GS1-Datenbezeichnerkonzept nutzt.

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