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Politischer Salon Hagen zu Künstlicher Intelligenz

Politischer Salon Hagen zu Künstlicher Intelligenz

In der Reihe „ImPuls: Politischer Salon Hagen“ stand das Thema „Künstliche Intelligenz" am 5. März im Fokus der Diskussion: Was ist eigentlich Künstliche Intelligenz? Geht von Künstlicher Intelligenz eine Bedrohung aus oder wird der Mensch perfekt? Welche Rolle spielen Ethik und Moral in Bezug auf Künstliche Intelligenz? Geben wir mit der Erfindung von Künstlicher Intelligenz alles ab, was die Menschheit einzigartig macht?

Der Fortschritt auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz ist unaufhaltsam und bedeutet wesentliche Veränderungen für sämtliche Lebensbereiche. Das Spannungsfeld zwischen der Begeisterung für Innovationen und der Angst vor Überlegenheit der Computer stellt die Menschen vor noch unbestimmte Herausforderungen.

Bereits im Einführungsvortrag von Francis Hüsers, Intendant des Stadttheaters Hagen, wurde deutlich, dass das Thema in der Literatur eher düster dargestellt wird. Auch im aktuellen Roman von Ian McEwan „Maschinen wie ich“, den Andreas Meyer-Lauber von der FernUniversität vorstellte, steuert die Handlung auf einen dramatischen Konflikt zwischen Mensch und Android zu.

 

KI in der mittelständischen Wirtschaft: Auf dem Boden der Tatsachen

Es ist nur verständlich, dass die anschließenden Diskussionen - auch mit engagierten Wortbeiträgen aus dem  Publikum - sich meist um dystopische Perspektiven und ethisch-moralische Aspekte drehten. Jörg Siegmann von HAGEN.BUSINESS, Projektleiter im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards, setzte an dieser Stelle einen Kontrapunkt, indem er über praktische Anwendungen berichtete. Nach seinen Worten nutzen mittelständische Unternehmen bereits KI und maschinelles Lernen. Beispiele dafür sind Mustererkennung für Qualitätskontrollen und medizintechnische Anwendungen oder die automatisierte Auswertung großer Datenmengen für Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung. Jörg Siegmann betonte, dass vor der praktischen Nutzung von KI immer zunächst Aspekte von Datenhoheit und Datensicherheit eine wichtige Rolle spielen. Außerdem sei der Einsatz von Standards eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Vernetzung von Maschinen, Systemen und Unternehmen.

Sein Fazit nach der Veranstaltung: "Es war von vornherein klar, dass in diesem künstlerisch geprägten Umfeld der Diskussionsschwerpunkt auf Science-Fiction und verwandten Genres liegen würde. Aber es war wichtig, auch mal die reale, wirtschaftliche Perspektive darzulegen, zumal die anschließende Diskussion dann auch soziale und gesellschaftliche Aspekte einbezog. Dass diese Themenbereiche nicht voneinander zu trennen sind, merken wir auch immer, wenn wir mit Mittelständlern in den Offenen Werkstätten des Kompetenzzentrums über aktuelle Entwicklungen diskutieren oder neue Technik demonstrieren und ausprobieren."

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